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Wandern im Rothaargebirge

Rothaarsteig - von Schanze zum Rhein-Weser-Turm

Kultur und Urwald

"Stein Zeit Mensch", "Kein leichtes Spiel", was haben diese Dinge gemeinsam? Mitten im Rothaargebirge öffnet sich für Wanderer und Kulturbegeisterte Leute gleicher Maßen eine ganz andere Seite der Natur. "Kein leichtes Spiel", die erste Skulptur auf unserem heutigen Wanderweg zum Rhein-Weser-Turm. Drei riesen Holztore, jedes 2.30 Meter hoch, müssen durchschritten werden. Aber Vorsicht, vor dem ersten und nach dem letzten Tor liegen die riesen Türen einfach umgekippt auf der Erde. Kunst für Kunstliebhaber, für uns mehr eine willkommene Abwechslung.

1 km weiter, "Stein Zeit Mensch". Auch hier findet man einen riesen Steinblock, ca. 3 x 3 Meter, der in der "Gegend liegt". Doch drum herum vom Mensch geschaffen, eine Umrandung aus Baumstämmen, welche noch einen halben Meter höher ist. Das Zusammenspiel von Stein Zeit und Mensch wird nach längerem Betrachten jedem näher gebracht.

Nach weiteren 2 km gelangen wir in einen Urwald. Über eine riesige Hängebrücke begeben wir uns auf die Höhe von Baumkronen, Spinnen, Fledermäusen und weiteren Insekten. Aus dieser Sicht merkt man erst, wie klein man als Mensch ist und wie viel Schätze in einem gesunden Wald heute leben.

Der Tag war bis jetzt einer der schönsten und interessantesten auf dieser Rothaarsteig-Tour. Am Ende, nach 21 km, erwartete uns die Aussicht vom Rhein-Weser-Turm. Seinen Namen erhielt er, weil er auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser steht.

Die Hälfte der Strecke liegt heute nach erreichen des Kilometers 82 hinter uns. Eine einmalig schöne Gegend in die wir uns verliebt haben.

Bildergalerie

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