Ihr seit hier: Trekking - Kanada - 4. Tag
An diesem Tag ging so manches schief. Eigentlich war geplant, dass wir mit alten Schulbussen bis zum Lake O´Hara fahren sollten. Doch leider waren nur wenig Plätze im Bus frei und somit musste ein Teil von uns laufen. Das hat für Euch den Vorteil, dass Ihr jetzt alle beide Wege kennen lernt, nämlich den von der Bushaltestelle nach oben zum Lake O´Hara und den Weg oben zum Lake Mc Arthur.
Die erste Gruppe stieg in den Bus und auf ging die abenteuerliche Fahrt zu unserem Ausgangspunkt. Wir wollten zuerst zum Lake Mc Arthur laufen und anschließend sollte noch der Lake O´Hara umrundet werden. Als wir oben ankamen, staunten wir nicht schlecht. Ein herrlicher Zeltplatz mit einem noch schöneren See erwartete uns. An diesem Fleckchen müsste man eigentlich mehrere Tage verbringen. Die Umgebung ist einfach fantastisch.
Wir liefen los. Wie immer und überall plagten uns beim Aufstieg die Mücken und Bremsen. Der Weg erinnert ein wenig an den in den Berchtesgadener Alpen vom Kärlinger Haus zur Röth. Es geht ganz gemächlich bergan, durch wilde Wälder, schneebedeckte Gipfel ringsum und zum Schluss über saftig grüne Wiesen. Angelangt am himmelblauen Lake O´Hara gab es die wohlverdiente Pause bevor wir uns an den Abstieg machten.
Die andere Gruppe hatte derweil einen Weg von ca. 12 Kilometern vor sich. Aber nicht wie wir erst dachten den Fahrweg des Busses, sondern es ging über Stock und Stein, über Bäche und Flüsse, durch dichte Wälder schnurstracks zum Lake O´Hara.
Als sie oben ankamen, waren wir gerade von unserer Umrundung des Sees zurück. Einmalig schöne Fotomotive haben sich uns da geboten. Felsen mit verschiedenen Gesteinsschichten, ein immer wieder in einer anderen Farbe funkelnder See und ewige Weite, ließen uns immer wieder die Kamera hervor holen.
Zurück ging es für alle geschlossen mit dem Bus.
Tipp: Wenn ihr vorhabt diesen Teil Kanadas zu besuchen, nehmt Euch mehrere Tage Zeit, reserviert auf dem Zeltplatz ein kleines Fleckchen für Euer Zelt und genießt ganz einfach. So was schönes sieht man wirklich selten.
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