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Vorbei am Hohen Ifen verläuft auch ein weiterer Wanderweg mit der Möglichkeit einer Gipfelbesteigung - dem Hahnenköpfle. Mit der Kleinwalsercard ist es kein Problem, mit dem Bus kostenlos den Parkplatz an der Sesselbahn zur Ifenhütte zu erreichen. Mit dem Sessellift ging es früh am Morgen hinauf zur Ifenhütte. Damit spart ihr euch eine weitere Aufstiegszeit von ca. 1 1/2 Stunden.
Direkt an der Seilbahn beginnt der Weg zum Hahnenköpfle und zum Gottesackerplateau. Viele Leute sind unterwegs und allein hat man den Weg bestimmt nie. Darum lohnt es sich auf alle Fälle die Frühe des Tages zu nutzen. Der Weg ist gut ausgeschildert. Der Gipfel des Hahnenköpfle und des Ifen schaut einem beim ersten steilen Aufstieg entgegen. In Serpentinen geht es über einen gut begehbaren Weg nach oben.
Nach ca. einer 3/4 Stunde wird der Weg flacher und es geht eben dem Karaufstieg entgegen. Bald teilt sich der Weg und nach rechts weißt ein Wegweiser zum Hahnenköpfle. Wir wählen diesen Weg, denn wir wollen über das Gottesackerplateau nach Wäldele absteigen.
Der Weg läuft nun bequem, langsam ansteigend dem Plateau entgegen. Es macht Spaß unterhalb der Gipfel des Hohen Ifen und des Hahnenköpfle entlang zu laufen.
Dann betreten wir das Gottessackerplateau. Für die teils weglose Überquerung des Gottesackerplateaus benötigt man Orientierungssinn. Bei schlechter Sicht sollte man das Gottesackerplateau unbedingt meiden. Ein ständiges bergauf und bergab, fordert der Kondition etliches ab. Trittsicherheit und die Mitnahme von Proviant/Getränk ist sehr empfehlenswert, da es ab Hahnenköpfle keine Einkehrmöglichkeit gibt.
Auf dem Abstieg durch das Kürental gelangt man zur Schneiderkürenalpe, wo im Sommer 1998 ein Jägerrastplatz aus der Steinzeit entdeckt und rekonstruiert wurde.
Die lange Wanderung endet im Ortsteil Wäldele (Rückfahrt mit Bus-Linie 3+5 oder direkter ½ Stunde zu Fuß weiter zum Parkplatz an der Talstation). Für diese Rundtour sind ca. 5 ½ Stunden einzuplanen.
Seht euch unser kleines Video an!
Ausgangspunkt: Seilbahn zur Ifenhütte
Kilometer: 18 km
Höhenmeter: 1370
Dauer: 5,30 Stunden
Wegmarkierung: gut
Bemerkung: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, bei schlechter Sicht, den Weg meiden.
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